Bibliothekare und verwandte Informationsexperten sammeln, selektieren, entwickeln, organisieren und pflegen Bibliotheksbestände und andere Informationsquellen; organisieren und kontrollieren andere Bibliotheksdienste und stellen Informationen für Benutzer zur Verfügung (ILO, 2018).

Risikofaktor nach der Frey- und Osborne-Studie

Berufsgruppenmerkmale und ähnliche Berufe

Bibliothekare, Archivare und Kuratoren

Bibliothekare, Archivare und Kuratoren entwickeln und pflegen die Sammlungen von Archiven, Bibliotheken, Museen, Kunstgalerien und ähnlichen Einrichtungen (ILO, 2018).

  • – Archivare und Kuratoren
  • – Bibliothekare und verwandte Informationsfachleute
  • – Bibliothekarin
  • – Katalogisator
  • – Bibliothekar

Technologische Entwicklungen

Bibliothekare und Archivare waren bereits Ende der 80er Jahre (Gilliland, 1988) und mit dem Aufkommen von RFID und anderen Sortiertechnologien an der Spitze der Digitalisierung. Heute wird nur noch eine sehr kleine Minderheit der großen Bibliotheken (Universität, Gemeinde, national, privat) manuell geführt. Die Verwendung von RFID-Chips hat es den Benutzern ermöglicht, Kassenautomaten zu benutzen und nicht mit dem Personal zu interagieren. Neue Fortschritte in der Automatisierungstechnik haben eine effizientere Raumnutzung ermöglicht, bei der Maschinen innerhalb von Minuten Bücher scannen, identifizieren und platzieren und abrufen. Die Digitalisierung der Archive hat auch eine verstreute und selektivere Nutzung physischer Bücher ermöglicht.  So wurde die Arbeit von Bibliothekaren als Fachrichtung auf die Arbeit in kleineren Bibliotheken reduziert, wo die Kosten für die Installation teurer Managementsysteme nicht dem Volumen entsprechen. Die Digitalisierung hat viele Tätigkeiten von Bibliothekaren und Archivaren beeinflusst, dass sich die Art ihrer Tätigkeit verändert hat.

 

Fallbeispiel